BAROLBCEL – rot-gelbe Teehybride-Rose – Barth
Diese edle Teehybride verbindet samtig rote und cremegelbe Blüten zu einem klar strukturierten, hochzentrierten Blütenbild, das im Familiengarten wie im Vorgarten sofort ins Auge fällt. Als wurzelecht kultivierte Containerware im 2-Liter-Topf ist sie bereits gut durchwurzelt und dadurch nach dem Pflanzen im normalen Hausgartenbeet zuverlässig anzuwachsen – vom ersten Jahr mit Schwerpunkt Wurzelaufbau über den kräftigeren Triebaufbau im zweiten Jahr bis hin zum vollen Zierwert im dritten Standjahr. Die Sorte eignet sich als elegante Solitärrose oder für kleine Gruppen, in denen ihre geraden, schnittgeeigneten Stiele besonders zur Geltung kommen. In klassischen Rabatten, beetrandnah oder in kombinierten Pflanzungen mit Stauden wie Lavendel oder Salvia wirkt sie ebenso überzeugend wie vor immergrünen Sträuchern. Dank ihrer buschigen Wuchsform mit 70–100 cm Höhe bleibt sie überschaubar und lässt sich leicht in den üblichen Vorgartenmaßstab integrieren, auch in Regionen mit kühlen Wintern und verlässlicher Schneedecke. Die gut remontierende Blüte mit üppiger zweiter Welle im Sommer sorgt für wiederkehrende Schnittrosenqualität, während sich die harmonische Farbwirkung von kirschrotem Rand und buttergelber Mitte im Verlauf allmählich in zarte Rosé-Creme-Töne verwandelt. Die dezente, leicht aromatische Duftnote rundet das Nutzungsspektrum für den Alltagshaushalt ab und macht die Sorte zu einer charaktervollen Sammlungsrose für Kenner, die bewusst pflegeintensivere, aber gestalterisch klare Rosenbilder bevorzugen.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Vorgarten als repräsentative Einzelpflanze |
Die hochzentrierte, schnittrosentypische Blütenform mit zweifarbigem Spiel aus Kirschrot und Cremegelb wirkt vor Hauseingängen sehr repräsentativ. Die buschige, 70–100 cm hohe Pflanze bleibt dabei maßstäblich und klar strukturiert. Empfehlung für anspruchsvolle Designliebhaber. |
| Kleines Rosenbeet mit 3–5 Pflanzen |
In Gruppenpflanzung verdichtet sich der Farbeindruck zu einem ruhigen, edlen Beetbild, das durch gleichmäßige Wuchshöhe und aufrechte Stiele gestützt wird. Die gut remontierende Blüte liefert kontinuierlich Knospen für Garten und Vase. Ideal für strukturorientierte Beetanleger. |
| Beetrand entlang von Wegen und Terrassen |
Mit 40–60 cm Breite eignet sich die Sorte gut zur Einfassung von Wegen; die aufrechten Stiele tragen die großen Blüten über dem Laub, sodass sie beim Vorübergehen gut sichtbar sind. Regelmäßiger Rückschnitt der Blüten fördert neue Knospen. Passend für ordnungsliebende Wegegestalter. |
| Schnittrosenbeet für Hausgebrauch |
Die langen, geraden Stiele mit einzeln stehenden, hochzentrierten Blüten sind für die Vase prädestiniert. Durch die gute Remontierfähigkeit können über die Saison hinweg immer wieder Blüten für den Innenraum geschnitten werden. Geeignet für stilbewusste Vasenkünstler. |
| Akzentpflanzung im gemischten Staudenbeet |
Die zweifarbigen Blüten setzen in Kombination mit zurückhaltenden Stauden wie Nepeta oder Salvia klare Farbakzente. Das mittelgrüne, glänzende Laub bildet dazu einen neutralen Hintergrund. Besonders wirkungsvoll in Gärten, die auf wiederkehrende Winterkälte mit stabiler Schneedecke eingestellt sind. Optimal für erfahrene Mischpflanzer. |
| Strukturiertes Rosenfeld mit geometrischer Pflanzung |
Mit empfohlenen 4–4,6 Pflanzen/m² lässt sich ein streng angelegtes Rosenfeld gestalten, in dem die gleichmäßige Wuchshöhe und Blütenform ein gradliniges Gesamtbild erzeugen. Regelmäßiges Ausputzen ist hier planerisch leicht zu integrieren. Empfohlen für ambitionierte Strukturfreunde. |
| Tiefes Beet mit Blick aus Fenstern |
Dank ihrer 70–100 cm Höhe werden Blüten und Farbwechsel von Innenräumen gut wahrgenommen. Das sukzessive Verblassen von Rot und Gelb zu Rosé-Creme schafft Bewegung im Bild, ohne unruhig zu wirken. Interessant für detailorientierte Fenstergärtner. |
| Großer Kübel auf Terrasse oder Hof |
In ausreichend großer Kübelkultur (mindestens 40–50 Liter) kann die Sorte als mobile Akzentpflanze genutzt werden; die edlen Einzelblüten lassen sich so gezielt in Terrassennähe platzieren. Der Pflegeaufwand bleibt überschaubar, wenn ein fester Schnitt- und Gießrhythmus etabliert ist. Ideal für organisierte Topfgärtner. |
Gestaltungsideen
- Vorgarten-Klassik – Eine Einzelpflanze oder Dreiergruppe vor hellem Kies oder Pflaster lässt die zweifarbigen Blüten klar hervortreten; geeignet für Hauseigentümer, die einen repräsentativen, formellen Eingangsbereich schätzen.
- Stauden-Rahmen – In Kombination mit blauviolettem Salvia oder Nepeta bilden die kirschroten Blüten einen eleganten Kontrast, während das mittelgrüne Laub Ruhe ins Bild bringt; für Liebhaber harmonischer, aber farbkräftiger Beete.
- Schnittrosen-Ecke – Ein eigenes Beet mit 4–6 Pflanzen liefert während der Saison regelmäßig Blumen für die Vase, wobei hochzentrierte Blüten das Bild klassischer Arrangements prägen; ideal für Personen, die den Wohnraum gern mit eigenem Blumenschmuck gestalten.
- Geometrische Struktur – Quadratische oder sechseckige Pflanzabstände erzeugen ein streng gegliedertes Rosenfeld, in dem Wuchshöhe und Blütenform das Muster betonen; passend für Gärten mit klaren Linien und architektonischem Anspruch.
- Kübel-Akzent – In einem Gefäß ab mindestens 40–50 Liter wirkt die Sorte als mobile Farbeinheit auf Terrasse oder Hof; empfohlen für Nutzer, die flexible, saisonal umstellbare Blickfänge wünschen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Kategorie |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte BARolbcel, Teehybride Rose, Handelsname BAROLBCEL – rot-gelbe Teehybride-Rose – Barth; gewidmet dem Jazzgitarristen Django Reinhardt, Ausstellungskategorie Schnittblume/Ausstellungsteehybrid. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung durch René Barth, Roseraies Barth, Frankreich; Züchtungs-, Registrierungs- und Markteinführungsjahr 2014, Eltern unbekannt, eingeführt als teehybride Schnitt- und Gartenrose im europäischen Sortiment. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschiger, aufrechter Wuchs mit etwa 70–100 cm Höhe und 40–60 cm Breite; mäßig dichtes, mittelgrünes, glänzendes Laub, mittlere Bestachelung, geeignet für Beete, Beetränder und Einzelstellung im Familiengarten. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm breite, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen, hochzentriert und spitzknospig, typischer Schnittrosencharakter; zumeist einzeln stehend auf langen Stielen, gute Remontierfähigkeit mit üppiger zweiter Blühwelle. |
| Farbangaben und Phänologie |
Doppelton aus samtigem Kirschrot und hellem Creme- bis Buttergelb, ARS-Code RB, RHS 53A/11C; beim Aufblühen Übergang zu rosigem und cremeweißem Ton, mittlere Farbbeständigkeit, schnelleres Ausbleichen bei starker Sonne. |
| Duft und Aroma |
Leichte, zurückhaltende Duftwirkung mit feinem, dezent aromatischem Charakter; im Vordergrund steht der visuelle Zierwert der Blüten, nicht die Intensität des Duftes, daher gut für Nutzungen in Fensternähe und auf Terrassen geeignet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentliche, kugelförmige Hagebutten mit 8–12 mm Durchmesser, rot (RHS 40A); eher von untergeordneter Zierbedeutung, können bei Bedarf zur Erhaltung der Blühfreude im Sommer vor der Vollreife entfernt werden. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (RHS H7, USDA 6b, schwedische Zone 3); mittlere Hitzeverträglichkeit, zusätzliche Bewässerung bei längerer Trockenheit erforderlich; sehr anfällig für Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit luftiger, aber geschützter Lage; Pflanzabstand 50 cm in Gruppen, 40 cm für Hecken, 85 cm als Solitär; aufgrund geringer Krankheitsresistenz nur für erfahrene Gärtner mit Bereitschaft zu Pflanzenschutzmaßnahmen zu empfehlen. |
BAROLBCEL verbindet edle, zweifarbige Schnittrosenblüten mit buschigem Gartenwuchs und zuverlässiger Remontierfreude; als wurzelechte 2-Liter-Topfrose entwickelt sie sich am Standort langfristig stabil – eine durchdachte Wahl für bewusst gepflegte Rosenbeete.